Homeoffice ist momentan in aller Munde. Leider haben viele von uns keine andere Wahl, als von Zuhause aus zu arbeiten. Oft kommt es noch dazu, dass man nicht nur die viele Arbeit vom Beruf hat, sondern sich auch noch um andere Dinge kümmern muss. Zum Beispiel Homescooling für die Kinder oder das zuätzliche kochen. Wie man sieht, verlangt die Arbeit von Zuhause einiges von uns ab und bringt nicht nur Vorteile mit sich. Wir möchten dir daher 5 Tipps für ein besseres Homeoffice geben, wie du dein Büro Zuhause schöner gestaltest. 

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Die 5 Tipps, um dein Homeoffice besser zu machen

1. Schaffe dir einen festen Ort, an den Du arbeitest

Routine ist wichtig, nicht nur im Alltag, sondern auch für deinen Arbeitsplatz. Versuche bei dir Zuhause einen festen Ort, einen festen Arbeitsplatz einzurichten, den du nur dafür nutzt. Wenn du keine Möglichkeit hast, kannst du zum Beispiel den Esstisch nutzen oder dir einen kleinen Bereich in einer leeren Ecke schaffen. So lernst du die Begebenheiten im Laufe der Zeit kennen und kannst sie Schritt für Schritt deinen Bedürfnissen anpassen und optimieren. Am besten ist es natürlich, wenn du ein separates Zimmer für deine Arbeit hast. Falls du noch am Anfang vom einrichten bist oder optimieren möchtest. Für den perfekten Arbeitsplatz brauchst du nicht viel. Im Grunde reicht ein Stuhl*, ein Schreibtisch* (sofern du Platz dafür hast) eine Tischleuchte* für ausreichend Licht und eine Wanduhr*, damit du auch weißt, wie lange du noch hast.

2. Ausreichende Beleuchtung

Wer möchte schon gerne im Dunklen sitzen? Es ist bewiesen, dass Licht unser allgemeines Wohlbefinden fördert. Der Mensch verbringt im Schnitt 80% in geschlossenen Räumen. Genügend Licht wird zum Beispiel dafür benötigt, um das wichtige Vitmanin D zu produzieren. Das sorgt dafür, dass die Knochen stabil bleiben und hat darüber hinaus einen positiven Einfluss auf die Muskeln. Weiterhin hebt eine ausreichende Beleuchtung die Stimmung und steigert somit das eigene Wohlbefinden. 

Leider ist nicht jedes Leuchtmittel geeignet, um diese positiben Efffekte hervorzurufen. Umso wichtiger ist es daher, dass du die richtigen Leuchtmittel verwendest, damit dein Arbeitsplatz genügend ausgeleuchtet ist. 

Und was bedeutet nun genügend? Wenn du nicht weißt, wie stark die Beleuchtung sein muss,  kannst du dich gut an die Arbeitsplatzregeln der zuständigen Berufsgesnossenschaft orientieren. Diese schreiben nämlich eine Beleuchtungsstärke von mind. 500 Lux vor. Im Vergleich dazu herrschen bei bewölkten Himmeln noch sage und schreibe 10 000 Lux. Aber immerhin ein guter Anhaltspunkt.

Am besten ist, wenn du beim Kauf einfach darauf achtest, dass deine Lampe nicht nur schön, sondern auch sinnvoll ist. Falls du dich nicht lamge einlesen möchtest und die perfekte Lampe haben willst, haben wir dir im folgenden Lampen rausgesucht, die beides erfüllen. Schön und praktisch.

3. Der Bürostuhl ist das A und O

Das ist absolut richtig. Ich spreche hier aus Erfahrung. Jahrelanges sitzen beanspruchte meine Wirbelsäule ungemein und Schmerzen waren leider die Folge. Ohne entsprechenden Ausgleich durch gezielte Übungen geht es bei mir mittlerweile nicht mehr. 

Daher finde ich, dass der richtige Bürostuhl eines der wichtigsten Gadgets im Homeoffice ist. Er sollte nicht nur bequem genug sein, sondern auch ergonomisch sinnvoll. So lassen sich dauerhafte gesundheitliche Schäden vermeiden oder zumindest vorbeugen. 

Wenn du dir einen neuen Stuhl anschaffst, merkst du es meist sofort. Hier gilt es, nicht lange zu fackeln und den richtigen Stuhl zu suchen. Ohne Sitzprobe würden ich dir daher keinen Kauf empfehlen. Bitte achte aber bei deiner Sitzprobe und natürlich danach auf die richtige Haltung

Jetzt fragst du dich sicherlich –  ist ja schön und gut, aber ich habe keine Möglichkeit, kein Platz und kein Geld, mir einen Bürostuhl anzuschaffen. Und gerade beim Preis gibt es nach oben keine Grenzen. 

Gute Bürostühle sind sehr teuer und sicherlich hattest du auch nicht vor, dein ganzes Berufsleben von zuhause aus zu arbeiten. 

Ich habe bei uns Zuhause zum Beispiel auch kein separates Arbeitszimmer. Aber dafür habe ich im Schlafzimmer eine Kommode, die zufälligerweise genau die richtige Höhe für mich hat hat, um im Stehen zu arbeiten. Vielleicht klappt es ja bei dir Zuhause auch? 

Zusätzlich habe ich noch einen Sitzball, der perfekt unter den Esstisch passt. Der kostet nur ein paar Euros und wird auch von anderen empfohlen, da er ganz gut den unteren Rücken trainiert. Da ich und meine Frau manchmal gleichzeitig von Zuhause aus arbeiten, wechseln wir uns mit der Kommode und dem Ball immer wieder ab. 

Um die richtige Sitzgelegenheit zu finden, gibt es im Internet unendlich viele Möglichkeiten. Daher habe ich dir hier meine Favoriten zusammengestellt. 

Flötotto – Pro 6 Drehstuhl

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Vitra – MedaPal Bürodrehstuhl

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Muuto – Fiber Büro-Armlehnstuhl Swivel Base

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4. Konzentriere dich und lass dich nicht ablenken

Die richtige Konzentration zu finden, ist oft gar nicht so einfach. Gerade in der jetzigen Situation, zum Beispiel wenn die eigenen Kinder zusätzlich Zuhause sein müssen, weil sie nicht zur Schule gehen können.
Oder der eigene Ehepartner muss auch Zuhause arbeiten – wie es bei uns der Fall ist.  

Umso wichtiger, sich auf die eigene Arbeit in angemessenen Maße zu konzentrieren. Jetzt fragst du dich sicherlich was dabei hilft. 

Neben der Schaffung von Freiräumen in deiner Büroecke oder deinem Büro, hilft dir folgendes. Setzte dir feste Arbeitszeiten und halte diese ein. Der Mensch kann leider nur ein paar Stunden am Stück arbeiten. Daher macht es Sinn, dass du dir mehrere Konzentrationsblöcke festlegst. Wie schon erwähnt solltest du unbedingt darauf achten, auch nicht gestört zu werden. Zum Beispiel indem du dein Handy auf Lautlos stellst oder deinen Kindern eine Beschäftigung gibst. Neben den Konzentrationsblöcken helfen dir auch Konzentrationsübungen, wie z. B. 10 Minuten Yoga oder Atemübungen. Zusätzlich helfen Konzentrationsbälle oder was ich ganz toll finde, ist ein Rubikwürfel. 

5. Halte Deine Pausen ein

Das A und O im Homeoffice sind ausreichend Pausen. Genauso wie genügend Licht zu haben, steigern auch genug Pausen dein Wohlbefinden. Sie dienen der Erholung und helfen dir dabei, wieder Energie zu tanken. Selbst der Gesetztgeber hat das erkannt und gibt eine Mindestpause von 30 Minuten bei sechs bis neun Stunden Arbeit vor. Konzentrier dich auf die Pause und erledige keine Dinge, die mit deiner Arbeit zu tun haben. 

Um genügend Energie zu tanken hilft dir, dass du während der Pausen einen kurzen Spaziergang machst oder meditierst. 

Kleiner Tipp: Falls die Pause doch etwas kürzer ausfallen sollte, empfehle ich dir am Tag vorher zu kochen. So musst du in deiner Mittagspause das Essen nur kurz aufwärmen und hast Zeit fürs Energie tanken. 

Das sind jetzt mal auf die schnelle meine Tipps für dich und deine Arbeit zuhause. Diese helfen mir sehr gut, um über die Runden zu kommen. Homeoffice ist zwar gut, aber alles in Maßen. Auf die Dauer muss man sich überlegen, was einen mehr Wert ist. Die eigene Gesundheit oder die Bequelmlichkeit.

Ich weiß, dass es noch unzählige andere Möglichkeiten gibt, wie man es sich zuhause besser machen kann. Allerdings muss doch jeder für sich den besten Weg findet, da jeder andere Begebenheiten und Möglichkeiten hat. 

Ich hoffe, dass ich dir dir damit ein paar Inspirationen geben konnte und würde mich selbstverständlich über einen Kommentar freuen.